Play Gender Linke Praxis – Feminismus - Kulturarbeit
Von Fiona Sara Schmidt / Torsten Nagel / Jonas Engelmann (Hg.)
ISBN 978-3-95575-049-7
Seiten: 248
Erscheinungsjahr: 2016
Ausstattung: Broschur mit Abb.
 No Borders

Play Gender

Ventil

Linke Praxis – Feminismus - Kulturarbeit

Von Fiona Sara Schmidt / Torsten Nagel / Jonas Engelmann (Hg.)

  • ISBN 978-3-95575-049-7
  • Seiten: 248
  • Erscheinungsjahr: 2016
  • Ausstattung: Broschur mit Abb.
16,82 €
Lieferzeit beträgt 3 bis 4 Werktage

Beschreibung

Aktivismus und Pop haben ein Geschlecht

Was passiert, wenn Theorie auf popkulturellen Alltag trifft? Wenn linke Aktivist_innen sich mit Feminismus und Queer Theory auseinandersetzen? Wie können feministische Konzepte in der Praxis genutzt werden – beim Veranstalten von Konzerten, dem Dreh emanzipatorischer Filme, der Organisation von Partys oder im Alltag? »Play Gender« stellt aktivistische, (queer-)feministische Ansätze und Interventionen im popkulturellen und im politischen Feld vor, ganz bewusst auch solche von Männern. Das Buch versammelt Beiträge zum Älterwerden im Pop, zu Critical Whiteness, Sexismus in der radikalen Linken und Gender in der Clubkultur. Darüber hinaus berichten Aktivist_innen von Orten wie dem Leipziger Conne Island, von Aktionen wie dem Slutwalk, von ihren Projekten und Erfahrungen, und Kulturschaffende geben ganz praktische Ratschläge für das eigene Arbeiten. In Gesprächsrunden wird diskutiert, was feministische Medienarbeit leisten und wie politisch das Theater sein kann.

Im Fokus steht nicht nur die Frage, was Generatio­nen dabei verbindet, sondern auch, ob und wie Interven­tionen im Feld Feminismus und Gender im deutschsprachigen Raum in den letzten Jahren etwas verändert haben. Darüber reflektieren Künstler_innen, Kulturschaffende und linke Aktivist_innen, und auch darüber, wie sich die Auseinandersetzung mit Geschlecht im Alltag konkret auf ihre Arbeit auswirkt und welche Utopien sie verfolgen.

FEMINISMUS

Mithu M. Sanyal: Im Westen was Neues. Warum wir wieder über Sexismus ­debattieren

Fluidität genießen. Interview mit Hinter den Brüsten

Ina Klären / Anne-Carina Lischewski: Slutwalk ? keine Angst, keine Schuld, keine Scham. Von neuen Aktionsformen und alten Leerstellen

[i:waibz]: 2011, das Jahr der Slutwalks

One-Woman-Show. Interview mit Katja Röckel

Vojin Saša Vukadinovic / Melanie Groß: Musealisierung und Verflachung. Ein Gespräch zu (Queer-)Feminismus und Universitätsbetrieb

Andreas Kemper: Geschichte der profeministischen Männerbewegung

Männerbewegungen & ­Feminismus. Fraktionen, Bündnisse und Protest Interview mit Sebastian Scheele Macker Massaker: Macker mit Reflektions­hintergrund

Keine Vornamen, keine Fotos. Interview mit Stefanie Hochmuth

Anna Seidel: Netzfeminismus. Blogs, Hashtags und Strategien gegen Hate Mail

Fiona Sara Schmidt: Nische mit Power. Ein Roundtable zum Thema feministische Medien und Musikjournalismus

KULTURARBEIT

Sarah Diehl: … ich kam dazu wie die Jungfrau zum Kind. ProChoice-Aktivismus und ­Dokumentarfilme – eine ­Evolutionsgeschichte

Hormone mit Hochkonjunktur. Interview mit Françoise Cactus

Jonas Engelmann: Girl Commando. Eine feministische ­Comicgeschichte

Genderinstrumente. Interview mit Laura Landergott

Yori: Trouble X. gender is performance

Nilpferd im Kopf. Interview mit Julie Miess

Tine Plesch: Das Frauenbild in der ­bundesdeutschen Popmusik: zum Beispiel HipHop

Sookee: Es heißt nicht: ›Fick Deine ­Mutter‹, sondern ›Grüß Deine ­Mutter‹. Heterosexistische Kackscheiße im Rap erkennen und unterlaufen

Lob als Praxis. Interview mit Sandra und Kerstin Grether

Martin Büsser: Jenseits der Geschlechtergrenzen. Geschlechterverhältnisse in der Punk- und Hardcoreszene

Ärgern und Räume schaffen. Interview mit Unrecords

Vina Yun: Crying at the Discoteque. Alternativen zum Status quo der Clubkultur

Hi, Freaks!. Interview mit Christina Mohr

Kollektiv _tastique: _tastique!. Nach dem Ladyfest

Freiheit zur Innovation. Interview mit Thomas Frank

Fiona Sara Schmidt: Der Körper ist ein Monster. Ein Gespräch mit Julia Lämmle, Muda Mathis, Ilia Papatheodorou und Doris Uhlich

Das theoretische Accessoire. Interview mit Andrea B. Braidt

LINKE PRAXIS ?Teile des Herausgeber_innen­kollektivs von »Fantifa«: Feminismus in der radikalen ­Linken – Fantifa

Die Rote Zora: Militanter Feminismus

Klarheit in Kleinigkeiten. Interview mit YASMO

Claire DeCoeur: Genderbaustelle Conne Island

Martina Minette Dreier: »We are what is next!«

Torsten Nagel: Feuer und Flamme dem ­Patriarchat. Roundtable zu (Queer-)Feminismus in der radikalen Linken

Queer_Feminismus-AG der ­Interventionistischen Linken Berlin: Präventiv Krankfeiern

Das Private ist politisch. Interview mit Alva Dittrich

Mart Busche: Fürchte dich, Bleichgesicht? Das Unbehagen in der ­Unmarkiertheit

ug defma: Die Unterstu?tzer_innengruppe DEFMA stellt sich vor!! DEFMA steht für: DIY – Emanzipatorisch – Feministisch – Militant – Autonom

Artikeldetails

Vielleicht gefällt Ihnen auch

Product added to wishlist
Product added to compare.